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Schimmelpilze

Wissenwertes über Schimmelpilze

Schimmelpilze sind ein wichtiger und natürlicher Teil unserer belebten Umwelt. Treten jedoch Schimmelpilze in der Wohnung oder im Haus auf, stellen sie ein nicht zu unterschätzendes hygienisches Problem dar. Denn Schimmelpilze können Sporen freisetzen und an die Raumluft abgeben. Ist die Sporen-Konzentrationen in der Luft dauerhaft hoch können bei Menschen mit verminderten Abwehrkräfte (z.B. Kinder oder immungeschwächte Menschen) auch üblicherweise als ungefährlich einzustufende Schimmelpilze die Gesundheit beeinträchtigen. Mögliche Folgen sind Infektionskrankheiten, allergische Reaktionen und/oder Entzündungsreaktionen (siehe auch „Schimmel und Gesundheit“).

Wissenswertes über Schimmel

Biologisch gesehen gehören Schimmelpilze zu den Pflanzen und sind mit Algen und Mikroben artverwandt. Ebenso wie Tiere sind sie auf organische Verbindungen als Energielieferanten angewiesen, die zuvor von grünen Pflanzen synthetisiert wurden. Insgesamt gibt es geschätzt ca. 250.000 verschiedene Arten von Pilzen, von denen etwa 120.000 bekannt sind. 

Schimmelpilze bestehen aus sogenannten Hyphen und Sprosszellen. Hyphen sind schlauchförmige Fäden mit einem Durchmesser von etwa 5 µm (5 Mikrometer = 0,005 mm). Beim Wachstum des Pilzkörpers bilden die Hyphen ein Geflecht. Dieses Geflecht bezeichnet man als Myzel.

Schimmelpilze findet man grundsätzlich überall. Ihr natürlicher Lebensraum ist der Erdboden, da sie in den meisten Böden auf verwesenden tierischen und pflanzlichen Substraten gute Lebensbedingungen finden. Sie kommen vor in Waldböden, Kompostieranlagen, Müll- und Biotonnen und bei Zimmerpflanzen. Da sie große Sporenmengen in die Luft abgeben, sind die Pilze in der Lage, vom Boden aus ihre Umgebung zu besiedeln.

Die in der Luft anzutreffenden Sporenkonzentrationen sind jahres- und tageszeitenabhängig. In der Außenluft ist der Sporengehalt erhöht, wenn die Temperatur hoch und die relative Luftfeuchtigkeit niedrig ist. Daher ist die Gesamtsporenzahl im Winter relativ gering und steigt in Mitteleuropa zwischen Frühjahr und Herbst stark an. Bei intakten baulichen Bedingungen und Raumklimaverhältnissen haben die normalen Anflugsporen in der Regel keine Chance auszukeimen. Ist jedoch die Sporenkonzentration in den Innenräumen höher als im Außenbereich, befindet sich die Quelle des Schimmelpilzes im Haus.

Während man in der Natur eine unüberschaubare Anzahl von Pilzen wiederfindet, beschränkt sich die Artenvielfalt der Pilze, die auf Baumaterialien in Innenräumen vorkommen, auf ein überschaubares Maß. Die häufigsten Gattungen von Schimmelpilzen, die auf Tapeten, Gipskarton, Holz, Glaswolle, Kunststoff, Styropor sowie Putz und Mörtel zu finden sind, heißen

  • Penicillium spp.
  • Aspergillus versicolor
  • Cladosporium spp.
  • Acremonium spp.
  • Asp.-restrictus-Gruppe

Selbst Baumaterialien wie Metall, Fensterglas oder Kunststofffensterprofilen können grundsätzlich von Schimmelpilzen besiedelt werden, wenn sich zuvor auf der Oberfläche infolge von Staubablagerungen oder Tauwasseranfall ein Biofilm bilden konnte


Schimmelpilze erkennen - Risiken einschätzen

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  • ob es sich wirklich um Schimmelpilze oder doch nur um Verfärbungen oder Schmutz handelt,
  • welche Art von Schimmelpilz vorliegt,
  • ob eine potenzielle Gesundheitsgefahr besteht und
  • ob die gefundenen Sporen bedenklich oder unbedenklich für Sie sind.

Häufig lässt sich sogar feststellen, ob der Schimmelbefall frisch und aktiv oder schon längere Zeit da ist.

Mehr über die Entstehung von Schimmmelpilzen sowie Empfehlungen zur Sanierung erfahren Sie in unserem SCHIMMELPILZ-RATGEBER.

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